Social Media Richtlinien für Unternehmen
Montag, 01.02.2010Das Web 2.0 ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Unternehmen und Ihre Mitarbeiter nutzen mittlerweile immer öfter Social Media Dienste wie XING, Facebook oder Twitter für die Eigenwerbung und das Knüpfen geschäftlicher Kontakte. Es ist davon auszugehen, dass diese sozialen Kommunikationskanäle im Netz auch in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden.
Die Gefahr besteht jedoch darin, dass eben nicht nur Unternehmen selbst Kommunikation im Web 2.0 betreiben, sondern natürlich auch deren Mitarbeiter und Kunden. Dies bringt einige Probleme mit sich. Informationen, die früher noch über Marketing- oder PR-Agenturen gezielt in der Öffentlichkeit publiziert wurden, finden heute oftmals ungesteuert durch Mitarbeiter oder Kunden den Weg nach Außen. Blogs, Twitter, diverse Communities oder Foren bieten hierfür rasant schnelle und für jeden einfach zu handhabende Plattformen.
So können eigene Mitarbeiter, sei es unreflektiert oder vorsätzlich, durch die Nutzung von Social Media Diensten zu einer Gefahr für die eigenen Online-Reputation werden. In den USA hat sich aus diesem Grunde die Einführung von sogenannten Social Media Guidelines etabliert. Diese Richtlinien werden von zahlreichen Unternehmen für deren Mitarbeiter erstellt und enthalten Vorgaben und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit sozialen Medien, soweit hierbei ein Unternehmensbezug besteht.
Auf rechtzweinull.de ist dazu ein lesenswerter Fachartikel mit einigen wichtigen Aspekten zum Thema Social Media Guidelines erschienen. Teil 1 der dreiteiligen Auseinandersetzung befasst sich mit drei grundsätzlichen Fragen:
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Aus welchem Grund sind Social Media Guidelines erforderlich?
a) Sie gewährleisten die Aufklärung und Sensibilisierung der Mitarbeiter
b) Sie geben Mitarbeitern Hinweise über unzulässige und zulässige Informationen
c) Sie geben Aufschluss über Art und Umfang des erwünschten Social Media Einsatzes
d) Sie steuern den Umgang der Mitarbeiter innnerhalb der sozialen Netzwerke -
Was sind die rechtlichen Hintergründe für Social Media Guidelines?
a) Sie sollen den Einsatz von Arbeitszeit definieren
b) Sie sollen dem Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen vorbeugen
c) Sie sollen die Verbreitung unternehmensschädlicher Äußerungen vermeiden -
Was sind die notwendigen Regelungskomplexe bei Social Media Guidelines?
Sobald sich ein Unternehmen dazu entschlossen hat eigene Social Media Richtlinien einzuführen, stehen eine Reihe Themen zur Diskussion an, die in die Richtlinien einfließen sollten. Unter Anderem ist es ein sehr wichtiger Punkt einen Hinweis auf die rechtliche Verbindlichkeit in die Regelung einzubauen. Gut ausgearbeitete Social Media Guidelines nutzen Unternehmen als wichtiges Steuerungsinstrument wenn es um die eigene Online-Reputation geht. Eine ausführliche Liste der wichtigen Punkte finden Sie im Originalartikel.
Der Autor des Beitrags, Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht aus Stuttgart, berät Unternehmen rechtlich zu Themen des Web 2.0, Social Media und Enterprise 2.0. In seinem Weblog “www.rechtzweinull.de” können Sie den sehr informativen Artikel in voller Länge lesen.


Christian Glet


schreibt am 04.02.2010:
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Stefan63atIBM, Anika Geisel, Daniel Görs (Goers), Adriane Mueller, SEO mit 'nem Vogel und anderen erwähnt. SEO mit 'nem Vogel sagte: Social Media Richtlinien für Unternehmen & Mitarbeiter … http://bit.ly/asEadt #SMO [...]
schreibt am 06.02.2010:
[...] Social Media Richtlinien für Unternehmen & Mitarbeiter [...]
schreibt am 11.02.2010:
[...] Social Media Richtlinien für Unternehmen & Mitarbeiter [...]