Die Top 10 IT-Trends für 2010
Montag, 04.01.2010Wie jedes Jahr haben die Analysten von Gartner auf dem ITxpo Symposium die Top Ten der IT-Trends für das beginnende Jahr herausgefiltert. Dabei wird bei diesen zukunftsweisenden Technologien von einem signifikanten Potenzial für die nächsten 3 Jahre ausgegangen.
Die Einplanung dieser 10 Technologien sollten ganz oben auf der ToDo-Liste von Unternehmen stehen, die in die Zukunft investieren möchten, auch wenn dies mitunter größere Ausgaben nach sich zieht. Dabei ist natürlich für jeden Punkt zuerst eine Kosten-Nutzen-Rechnung anzusetzen.
Die Top 10 IT-Trends für 2010 sind laut Gartner:
1. Cloud Computing
Unter Cloud Computing versteht man ein Modell, bei dem Provider ihren Kunden viele IT-basierte Leistungen anbieten. Hierbei kann es einem Unternehmen gelingen einige Ausgabenposten anders zu gestalten bzw. andere zu reduzieren. Die Position der Anwender wird dadurch auch verändert, denn diese können in Zukunft selber als Cloud-Anbieter auftreten.
2. Advanced Analytics
Durch Analyse-Programme und -Modelle ergibt sich eine größere Effektivität bei Geschäftsentscheidungen. Dort werden alternative Ergebnisse und Szenarien aufgezeigt, die es Unternehmen ermöglichen einen Blick in die Zukunft zu werfen.
3. Client Computing
Es ergeben sich neue Möglichkeiten der Präsentation von Client Computing-Anwendungen durch Visualisierung. Unternehmen sollten eine auf fünf bis acht Jahre angelegte, strategische Roadmap zu diesem Thema erstellen. Enthalten sein sollten unter anderem Entwicklungsstrategien für Gerätestandards, Ownership und Support.
4. IT for Green
Eine sinnvolle IT kann einen erheblichen Beitrag für eine saubere Umwelt leisten. Zum Beispiel können Dienstreisen durch Videokonferenzen überflüssig gemacht werden. Weiterhin kann durch geeignete Analyse Tools aufgezeigt werden, wo im Unternehmen Energie gespart werden kann.
5. Effizientere Rechenzentren
Eine deutlichere Kostenreduktion bei der Planung und beim Bau von Rechenzentren soll sich dadurch ergeben, dass diese z.B. flächenmäßig für 5 bis 7 Jahre ausreichen und nicht wie bisher für 15 bis 20 Jahre. Dadurch werde Geld für aktuell wichtigere Projekte frei.
6. Social Computing
Unternehmen sollten sich dem Weg für Social Software und dem Einsatz von Communities öffnen, um den Mitarbeitern sowohl Zugang zu internen, als auch zu externen Informationen zu ermöglichen und beides zu verschmelzen.
7. Aktives Monitoring
Sicherheit besteht heutzutage aus aktivem Beobachten von Aktivitäten und auffäligen Mustern. Hier gilt es für Unternehmen aus dem unüberschaubaren Markt von Monitoring- und Analyse-Tools die richtigen Lösungen für den eigenen Einsatz zu finden und Stärken bzw. Schwächen abzugleichen.
8. Flash Memory
Die Flash-Memory Technologie, die sich heute schon in USB-Sticks oder Speicherkarten finden lässt, steht kurz vor dem Durchbruch in der Unternehmens-IT. Sobald mit sinkenden Preisen zu rechnen ist, sollte man zuschlagen und sein Unternehmen damit ausstatten!
9. Virtualisierung
Durch neue Möglichkeiten mittels Software wie Virtual Machine ergeben sich vielfältige neue Möglichkeiten die Erreichbarkeit auf einem hohen Level zu halten und zu festigen. Die Virtualisierung ermöglicht dadurch Kostensenkungen, reduzierte Komplexität und steigene Agilität des Unternehmens.
10. Mobile Anwendungen
Bis Ende 2010 sind laut Prognose 1,2 Milliarden Menschen mit Handys ausgerüstet, die den Anschluss ins Internet bieten. Durch die massenhafte Verbreitung von Applikationen, sogenannten Apps, die dann auch auf den verschiedenen mobilen Plattformen zum Einsatz kommen können, wird dieser Sektor einen wirklichen Schub erfahren.

Renate Mitulla


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