Die Mischung machts – Mashups richtig einsetzen
Donnerstag, 08.10.2009Ein Begriff, der in der Musikbranche für den Mix von zwei bestehenden Songs zu einem neuen verwendet wird, findet zunehmend auch seinen Weg ins Web: das Mashup.
Die Vermischung (engl.= to mash) von bereits bestehenden Inhalten, Tools oder Applikationen zu einem neuen Web 2.0 – Angebot ist auf dem Vormarsch. Hierbei kommt es nicht nur darauf an, was gemischt wird, sondern, dass der neu entstandene Content dem User einen Mehrnutzen oder Vereinfachung bietet. Voraussetzung für diese Technik sind die sogenannten API´s . Diese offenen Programmierschnittstellen werden von den betreffenden Applikationen zur Verfügung gestellt um eine Konnektivität mit anderen Anwendungen zu gewährleisten.
Ein gelungenes Beispiel für diese neue Art von Mashups ist der sogenannte Gastro-Twitter der Internetseite restaurant-kritik.de. Der Gastro-Twitter ermöglicht das Verfolgen von 125 Twitter-Accounts und deren Tweets rund um die Gastronomiebranche. Eine Twitter-Mitgliedschaft ist nicht notwendig. Das vereinfacht nicht nur die Informationssuche sondern bietet auch einen interessanten Einblick in das Thema Gastronomie.

Auch viele Nachrichtenportale nutzen bereits die Vorzüge dieser Technik. Aus dem Strom bereits vorhandener Meldungen lassen sich, mithilfe von Mashup-Oberflächen, Nachrichten thematisch bündeln und sortieren. So gelangt der User schnell zu seinem bevorzugten Interessengebiet und der Zeitaufwand für die Suche nach den Zielthemen entfällt.
Ebenso wird die API von Google Maps häufig für Mashups verwendet, die “Computerwoche” hat dazu eine Übersicht mit 77 Mashups zusammengestellt. Viel Lesestoff und Anregungen bietet auch der zweinull-blog, der sich schwerpunktmäßig mit Mashups beschäftigt.
Wenn Sie sich für die spannenden Möglichkeiten von Mashups in Ihrem Unternehmen interessieren, freuen wir uns auf Ihre unverbindliche Anfrage.

Wilhelm Okesson


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