Crowdsourcing: Wie Sie die Massen mobilisieren
Montag, 10.08.2009Mit “Crowdsourcing” wird die Einbeziehung der Internetcommunity in die Lösungsfindung eigener Aufgabenstellungen bezeichnet.
Der Wissensökomon Robert Freund sagt dazu:
Warum allerdings ein neuer Begriff dafür kreiert werden muss, ist mir schleierhaft. Denn mit Open Innovation, Interaktive Wertschöpfung, Kollektive Intelligenz, Swarm Intelligence, usw. gibt es schon viele Ansätze. [...] Dabei sind allerdings verschiedenen Rahmenbedingungen zu beachten, damit so ein Modell erfolgreich sein kann.
Diese Rahmenbedingungen sind bei Open Innovation oder auch bei Interaktive Wertschöpfung herausgearbeitet worden. Bei crowdsourcing handelt es sich um einen Begriff, der nun noch mit Leben (Rahmenbedingungen, Abgrenzung zu anderen Konzepten usw.) gefüllt werden muss. Ansonsten bleibt es bei der Aufzählung von Möglichkeiten und Beispielen – das reicht nicht.
Einer der ersten deutschen Anbieter einer Crowdsourcing-Plattform war brainR. brainR ist eine Plattform für Kreativität und Innovation im Web, die es jedem ermöglicht, ein online Brainstorming durchzuführen, um so schnell und unkompliziert einen Lösungsansatz für eine Fragestellung zu bekommen.
Crowdsourcing kann man aber auch z.B. in der Logoentwicklung, im Produktdesign, der Vermarktung oder auch im Software-Testing einsetzen.
Sehenswert ist auch das Video von “Crowdsourcing”-Erfinder Jeff Howe:
Einen Artikel mit 10 interessanten – aber teils kostenpflichtigen – Crowdsourcing Plattform finden Sie im (englischen) Blog von econsultancy.

Christian Glet


Social Media
Entwicklung, Umsetzung und Betreuung von effektiven Social Media Engagements auf Facebook, Twitter & Co. MEHR ERFAHREN